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22.10.2001

Un hier is mein Jästebuch

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Feari Drachentänzers Barbarenpage

Myrkuls Schergen, das Tagebuch

Das Ende

Alles ist verloren, meine Schergen sind besiegt und das Schwarze Herz in unerreichbare Ferne gerückt!
Dieser Hundsfott Kalil hat sie alle an der Nase herum geführt. Über jeden Schritt der Gruppe war er informiert, um sie abzuschätzen und für seine Zwecke zu benutzen. Doch auch für ihn ist das Schwarze Herz verloren, denn es gibt niemanden mehr, der sich ihm nähern kann.

Wie die Narren sind meine Diener dem Kampf entgegen gestürmt. Erst haben sie alles gründlichst durchgeplant, sogar an den Fluchtweg war gedacht, doch im entscheidenden Augenblick greifen sie den gut vorbereiteten Kalil auf dessen Territorium an. Als ob sie nicht gewusst hätten, daß Magier Fallen stellen.
Den Ifrit und auch die Spionin konnten sie niederstrecken. Die Blitze des Magiers haben diese übermütigen Tore jedoch brennen lassen, als wären sie lebende Fackeln. Einer nach dem anderen wurde in glühende Asche verwandelt. Kein Wunder, wenn der mächtigste Krieger tatenlos zusieht, um dann wie ein Feigling die Beine in die Hand zu nehmen.

Welche herbe Entäuschung. Gerade hatten die Schergen ihre gesamte Kraft wieder dem Ziel gewidmet und es sah so aus, als ob sie es schaffen könnten. Meine anfänglichen Zweifel waren also doch berechtigt. Vielleicht habe ich diese Sterblichen doch überschätzt.
Meine letzte Gemeinde ist auf nutzlose Überreste reduziert, mein letzter Tempel zerstört. Nie wieder wird der Tempel der Finsternis in seiner dunklen Pracht erstrahlen und mein geliebtes Kleinod bleibt meinen Blicken verborgen. Wenn es mir nicht gelingt, eine neue Gruppe von Sterblichen zu verführen und nach Tobrien zu locken, ist dieses Land auf ewig für mich verloren.

Kurz vorm Herrn der Herrenlosen Stadt

wie nicht anders zu erwarten war, richtete sich die dritte Aufgabe gegen Kalil. Das magische Tintenfässchen, das Kalil dem Wasserminister aus reinem Eigennutz geschenkt hatte, sollte Fram für Dion Alik stehlen. Dank der neuerlichen Zusammenarbeit von Urandil, Fram und den Dieben, war auch dies keine wirkliche Herausforderung.
Endlich hatten meine Schergen ihren Spion bei Dion Alik untergebracht. Als frischgebackener Leibwächter wurde Fram nicht nur mit dem Anwesen vertraut gemacht, sondern auch mit sämtlichen Fallen, Wächtern und Wachablösungen. Und sogar Samtpfote, als Haustier getarnt, konnte er einschmuggeln. Dem Dieb gelang es sogar, in die Privatgemächer Dion Aliks einzudringen und den Schlüssel für die verschlossene Tür im Keller an sich zu bringen. Nur, wohin Dion Alik zu den unmöglichsten Tageszeiten verschwand, haben sie nie herausfinden können.
Nach gründlicher Vorbereitung und viel Grübeln, wurde endlich ein Plan gefasst. Lok-Nar und Mydraal meldeten sich in der Arena, um gegen die Hydra zu kämpfen, der Marc beinahe zum Opfer gefallen war, und Dion Alik so aus dem Haus zu locken. Urandil legte den Zauber Unsichtbarkeit auf Saya und Oraya, damit sie sich in das Haus einschleichen und im Keller versteckt halten konnten. Urandil folgte selbst mit Marc, ebenfalls unsichtbar. Als die Nachtwache begann, stießen auch Fram und Samtpfote hinzu, nachdem sie mit Hilfe der Bettlergilde eine schnelle Flucht aus der Stadt vorbereitet hatten. An alles war gedacht, nur das die Umsetzung des Plans viel zu glatt lief, fiel niemandem auf.
Zuerst wurden Dion Aliks Gemächer durchsucht, doch von den Aufzeichnungen des Andrus oder einem Wesen der Feuerebene fehlte jede Spur. Schließlich versammelte sich die ganze Schaar vor der verschlossenen Kellertür. In dem dahinterliegenden Gang fanden sie zuerst einen Sarg, mit den Überresten eines Sterblichen und schließlich Dion Alik, in Begleitung von Lyn.
Die beste Meuchelmörderin und enge Vertraute von Ezra, dem König der Bettler, arbeitet für den Erzfeind Dion Alik! Dieser wiederum erklärt, daß der Tote im Sarg Dion Alik sei und entlarvt sich selbst als Kalil.

Nun sollte zumindest klar sein, wer der Herr der Herrenlosen Stadt ist.
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Die letzten Spieltage

Nachdem sich Urandil bis zu Kalil, dem einzigen Magier in der Stadt, durchgefragt hat, konnte er über die merkwürdigen Gepflogenheiten einiges in Erfahrung bringen. Er weiß nun, wer im Stadtrat vertreten ist, warum es keine anderen Magier gibt und weshalb Religionen verboten sind. Viel interessanter ist jedoch, daß Kalil selbst auf der Suche nach dem Schwarzen Herz ist und sogar dessen Wirkung kennt.

Aber das Urandil alle Geheimnisse verrät, hatte ich nicht erwartet. Und dann lässt sich der "große Manipulator" auch noch von Kalil vor den Karren spannen, um dessen Feinde auszuspionieren.

Und was tun die Diebe? Sie gehen zum König der Bettler und verraten ihren Kameraden. Immerhin beschaffen sie auch Informationen, doch ihr Gefasel von Berufsehre und Profession verrät mir, daß auch sie auf den Leim gehen werden. Natürlich erzählt ihnen Ezra, daß er weder die Aufzeichnungen des Andrus hat, noch das Schwarze Herz. Er verdächtigt Kalil und Dion Alik. Zufällig sind dies seine größten Feinde in der Stadt.

Die Krieger hacken sich derweil weiter durch die Arena. Immerhin ist Fram auf den Gedanken gekommen, sich an  Dion Alik heranzutasten. Dessen Antworten und Verdächtigungen kenne ich jetzt schon.

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16.05.2001

Jetzt, da sie endlich anfangen Fragen zu stellen, erfahren meine Diener jeden Tag mehr über diesen merkwürdigen Ort. Obwohl sie noch keinen blassen Schimmer haben, sind sie dem Herrn der Herrenlosen Stadt bereits auf der Spur.

Die Krieger unter ihnen verdienen in der Zwischenzeit ihr Geld mit dem, was sie am besten können: Kämpfen, auf Leben und Tod. Es fällt ihnen nicht einmal schwer, die Massen zu begeistern, die zur Arena strömen, sich an den blutigen Zweikämpfen zu ergötzen.

An diese blutrünstigen, primitiven, todesverachtenden Spiele könnte man sich gewöhnen. Vielleicht sollte ich sie zu einem Ritual meines Glaubens erklären.


Spielerkommentare

09.05.2001

Zu meinem Erstaunen zeigen die sonst so unbeherrschten Massenmörder Anpassungsfähigkeit. Urandil hat diesmal seine verwesende Bande vor den Stadtmauern gelassen und Mark hat nur ein einziges mal versucht, einen Einheimischen mit Androhung von Gewalt zu beeindrucken. Es scheint so, als wären diese Sterblichen doch lernfähig.

Wie nicht anders zu erwarten war, nutzen meine Recken die Gelegenheit, um ihre Ausrüstung und ihre Fähigkeiten zu verbessern. Dagegen ist nichts einzuwenden, es kann nur zu ihrem Vorteil sein. Doch daß der Paladin seine Rüstung mit meinem Symbol verkauft, um ein Imitat zu erwerben... Wenn er den von mir gesegneten Schild auch noch verkauft, wird er nur noch ein Imitat eines Paladins auf Probe sein!

Immerhin hat der Dieb bereits interessante Kontakte geknüpft. Ausnahmsweise erfüllt er die an ihn gesetzten Erwartungen, anstatt sinnlos Unfrieden zu verbreiten. Doch er könnte noch mehr Fragen stellen. Auch die Druidin ist auf einer erfolgversprechenden Spur. Mal sehen, was geschieht, wenn der sonst so wissbegierige Urandil in die Suche nach dem Herrn der Herrenlosen Stadt eingreift.

Sterbliche sind wie Ratten in einem Labyrinth: Immer der Nase nach. Langsam beginne ich mich zu amüsieren.



Spielerkommentare

02.05.2001

Weiter führte der Weg meiner Knechte durch die heiße Savanne. Es dauerte nicht allzu lange, bis sie sich auch mit den räuberischen Wemiks angelegt hatten, die dieses Land für sich beanspruchen. Schließlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis meine Diener zu ihrem gewohnten Verhaltensmuster zurück kehren. Doch diesmal war ihr Sieg eindeutig.
Der ach so intelligente Urandil scheint seinen winzigen Verstand abgelegt zu haben. In die letzte Karavanserei vor der Stadt will er seine Armee aus stinkenden, verwesenden Untoten mitnehmen und hängt sich einen Beutel mit Kameldung um den Hals, nur weil ihm ein Eingeborener erzählt, das würde gegen die Widrigkeiten der Salzwüste helfen. Einen Priester, der sich von einem Quacksalber hereinlegen
lässt, findet man wahrlich selten.
Doch genug davon. Das Warten hat bald ein Ende, meine Schergen haben ihren Bestimmungsort erreicht: Die Herrenlose Stadt!
Nun müssen sie die Aufzeichnungen des Andrus finden. Ich bin gespannt, wie sie dies anstellen wollen. Subtilität war bisher nicht ihre Stärke, ich erinnere nur an den Weg durch die Wüste. Selbst dem dümmsten unter meinen Dienern sollte jedoch beim Anblick der riesigen Stadt klar geworden sein, daß hier mit simpler Gewalt nichts auszurichten ist.
 
Ich werde sehen, wie sich die Dinge entwickeln und mich weiterhin in Zurückhaltung üben. Doch wenn die Zeit gekommen ist, werde ichdie Umstände günstig herbeizuführen wissen., wie immer! Aber was sie nicht umbringt, macht sie nur härter. Sie werden es brauchen!

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