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22.10.2001

Un hier is mein Jästebuch

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Feari Drachentänzers Barbarenpage

Die letzten Spieltage

Nachdem sich Urandil bis zu Kalil, dem einzigen Magier in der Stadt, durchgefragt hat, konnte er über die merkwürdigen Gepflogenheiten einiges in Erfahrung bringen. Er weiß nun, wer im Stadtrat vertreten ist, warum es keine anderen Magier gibt und weshalb Religionen verboten sind. Viel interessanter ist jedoch, daß Kalil selbst auf der Suche nach dem Schwarzen Herz ist und sogar dessen Wirkung kennt.

Aber das Urandil alle Geheimnisse verrät, hatte ich nicht erwartet. Und dann lässt sich der "große Manipulator" auch noch von Kalil vor den Karren spannen, um dessen Feinde auszuspionieren.

Und was tun die Diebe? Sie gehen zum König der Bettler und verraten ihren Kameraden. Immerhin beschaffen sie auch Informationen, doch ihr Gefasel von Berufsehre und Profession verrät mir, daß auch sie auf den Leim gehen werden. Natürlich erzählt ihnen Ezra, daß er weder die Aufzeichnungen des Andrus hat, noch das Schwarze Herz. Er verdächtigt Kalil und Dion Alik. Zufällig sind dies seine größten Feinde in der Stadt.

Die Krieger hacken sich derweil weiter durch die Arena. Immerhin ist Fram auf den Gedanken gekommen, sich an  Dion Alik heranzutasten. Dessen Antworten und Verdächtigungen kenne ich jetzt schon.

Spielerkommentare

16.05.2001

Jetzt, da sie endlich anfangen Fragen zu stellen, erfahren meine Diener jeden Tag mehr über diesen merkwürdigen Ort. Obwohl sie noch keinen blassen Schimmer haben, sind sie dem Herrn der Herrenlosen Stadt bereits auf der Spur.

Die Krieger unter ihnen verdienen in der Zwischenzeit ihr Geld mit dem, was sie am besten können: Kämpfen, auf Leben und Tod. Es fällt ihnen nicht einmal schwer, die Massen zu begeistern, die zur Arena strömen, sich an den blutigen Zweikämpfen zu ergötzen.

An diese blutrünstigen, primitiven, todesverachtenden Spiele könnte man sich gewöhnen. Vielleicht sollte ich sie zu einem Ritual meines Glaubens erklären.


Spielerkommentare

09.05.2001

Zu meinem Erstaunen zeigen die sonst so unbeherrschten Massenmörder Anpassungsfähigkeit. Urandil hat diesmal seine verwesende Bande vor den Stadtmauern gelassen und Mark hat nur ein einziges mal versucht, einen Einheimischen mit Androhung von Gewalt zu beeindrucken. Es scheint so, als wären diese Sterblichen doch lernfähig.

Wie nicht anders zu erwarten war, nutzen meine Recken die Gelegenheit, um ihre Ausrüstung und ihre Fähigkeiten zu verbessern. Dagegen ist nichts einzuwenden, es kann nur zu ihrem Vorteil sein. Doch daß der Paladin seine Rüstung mit meinem Symbol verkauft, um ein Imitat zu erwerben... Wenn er den von mir gesegneten Schild auch noch verkauft, wird er nur noch ein Imitat eines Paladins auf Probe sein!

Immerhin hat der Dieb bereits interessante Kontakte geknüpft. Ausnahmsweise erfüllt er die an ihn gesetzten Erwartungen, anstatt sinnlos Unfrieden zu verbreiten. Doch er könnte noch mehr Fragen stellen. Auch die Druidin ist auf einer erfolgversprechenden Spur. Mal sehen, was geschieht, wenn der sonst so wissbegierige Urandil in die Suche nach dem Herrn der Herrenlosen Stadt eingreift.

Sterbliche sind wie Ratten in einem Labyrinth: Immer der Nase nach. Langsam beginne ich mich zu amüsieren.



Spielerkommentare

02.05.2001

Weiter führte der Weg meiner Knechte durch die heiße Savanne. Es dauerte nicht allzu lange, bis sie sich auch mit den räuberischen Wemiks angelegt hatten, die dieses Land für sich beanspruchen. Schließlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis meine Diener zu ihrem gewohnten Verhaltensmuster zurück kehren. Doch diesmal war ihr Sieg eindeutig.
Der ach so intelligente Urandil scheint seinen winzigen Verstand abgelegt zu haben. In die letzte Karavanserei vor der Stadt will er seine Armee aus stinkenden, verwesenden Untoten mitnehmen und hängt sich einen Beutel mit Kameldung um den Hals, nur weil ihm ein Eingeborener erzählt, das würde gegen die Widrigkeiten der Salzwüste helfen. Einen Priester, der sich von einem Quacksalber hereinlegen
lässt, findet man wahrlich selten.
Doch genug davon. Das Warten hat bald ein Ende, meine Schergen haben ihren Bestimmungsort erreicht: Die Herrenlose Stadt!
Nun müssen sie die Aufzeichnungen des Andrus finden. Ich bin gespannt, wie sie dies anstellen wollen. Subtilität war bisher nicht ihre Stärke, ich erinnere nur an den Weg durch die Wüste. Selbst dem dümmsten unter meinen Dienern sollte jedoch beim Anblick der riesigen Stadt klar geworden sein, daß hier mit simpler Gewalt nichts auszurichten ist.
 
Ich werde sehen, wie sich die Dinge entwickeln und mich weiterhin in Zurückhaltung üben. Doch wenn die Zeit gekommen ist, werde ichdie Umstände günstig herbeizuführen wissen., wie immer! Aber was sie nicht umbringt, macht sie nur härter. Sie werden es brauchen!

Spielerkommentare

18.04.2001

Und weiter geht die Reise quer durch Sand und Hitze. Doch viel zu langsam! Warum unternimmt der Priester nichts, um dieses ständige Rasten überflüssig zu machen? Ich verliere die Geduld.

Wenigstens gibt es bisher keine weiteren Anzeichen von Verrat. Vielleicht sind die Recken auch einfach zu sehr beschäftigt, um sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Es war ihnen ein leichtes, sich die wenigen Einwohner dieser Ödnis zum Feind zu machen. Immerhin sind sie mit den Überfällen dieser schwächlichen Eingeborenen spielend fertig geworden.

Bei dem Angriff der Thri-Kreens sah es schon anders aus. Beinahe wären meine Diener geschlagen worden - welch Rückschlag wäre das gewesen! Werden diese Stümper vielleicht überheblich? Mit gezückten Waffen, planlos dem Untergang entgegen, wie immer! Aber was sie nicht umbringt, macht sie nur härter. Sie werden es brauchen!

Spielerkommentare