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22.10.2001

Un hier is mein Jästebuch

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Feari Drachentänzers Barbarenpage

Spieltag 16.05.2001

Samtpfote investigiert mal weiter. Fram liefert einen sehr interessanten Bericht ab.

Samtpfote

Naja, keinen scheinen ja meine Bedenken zu interessieren, daß wir uns doch lieber mal auf unsere Aufgabe konzentrieren, anstatt nur an ihre eigenen Belange zu denken. Sie meinen durch Egoismus kommen wir weiter. Komischerweise ist der Hexenmeister mal meiner Meinung.
Ach sollen die anderen Strohköppe doch ihren Weg gehen, ich werde versuchen Myrkuls Aufgabe zu erfüllen. Ich kann die Anwesenheit dieser Selbstverliebten nicht mehr länger ertragen und verschwinde mal auf mein Zimmer. Kurz überlege ich was ich alleine so in Erfahrung bringen kann am Tag. Also mich im Bettler- und Hurenviertel umhören brächte nicht viel, da ich heute Abend ja gesammelte Infos von Lugi erhalte. Gaststätten abklappern ist noch zu früh. Die Arena? Neee da bestimmt nicht was sollen hirnlose Krieger schon wissen von der großen Politik, die verbringen doch lieber ihre Zeit sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen.
Ahhh, die Leichenhalle, die ist bestimmt interessant, ich würde doch zu gerne wissen, was mit den Toten passiert. Am unauffälligsten ist wohl meine Katzenform, also rasch verwandelt und los gehts.
Unterwegs kurz noch eine Ratte zum Frühstück und frisch gestärkt in den Eingangsraum. Viel ist ja noch nicht los, nur ein paar Schreiberlinge, die ihre Tintenfässchen prüfen und ein paar stupide Lakaien, die den Steinboden wischen. Also abwarten......
Ah da wird was abgeliefert, das übliche: “wo gefunden, war ein doktor anwesend usw. usw”. Dann wird die Leiche in einen Raum gebracht, ich husche mal hinterher. Manchmal wünscht ich mir mein Geruch wäre nicht so gut ausgebildet, hier drin stinkt es erbärmlich nach Verwesung. Naja wenn ich diesen Geruch nicht gewohnt wäre durch die Zombies unseres Kuttenträgers, dann hätte ich mich bestimmt übergeben müssen. Die Leiche liegt auf einer Art Steintisch. Zwei dumpf aussehende Menschen betreten den Raum und beginnen  gelangweilt die Leiche auszuziehen, die Taschen zu durchsuchen und dann das gefundene in unterschiedliche Kisten zu deponieren. Kleidung zu Kleidung, Münzen zu Münzen etc. Der nackte Leichnam wird unterdessen von einem weitern tumben Menschen geschultert und fortgetragen. Hinterher. In einer größeren Kammer wird er auf einen Berg von Toten geschmissen. Der tumbe Mensch geht wieder ich bleibe und versuche mal herauszubekommen was weiter mit ihnen passiert.
Immer wieder werden Leichen abgeladen. Nach einer Weile dann wird dann die andere Türe geöffnet und einige Menschen beginnen den Leichenberg auf einen Karren zu verladen. Hinterher. Lange dauert die Fahrt und geht hinaus ausser Stadt, an Zwergenminen vorbei zu einem großen Steingebäude mit riesigen Schloten. Die Leichen werden hier abgeladen und in riesige Ofen geschaufelt und einfach nur verbrannt. Na toll einfach nur verbrannt, alles hatte ich erwartet, von Wiederbelebung zu einer höllischen Armee bis hin zu klerikalen Forschungsobjekten, aber neee VERBRANNT  werden die. Also zurück in die Leichenhalle und mal weiter umschauen. Ich verbringe den ganzen Tag dort und was ich in Erfahrung bringe ist, daß einige reichaussehende Leichen ausgezogen werden und deren Hab und Gut in einzelne Säcke gepackt werden. Später werden diese Säcke dann wohl von Angehörigen abgeholt. Komischerweise werden auch deren Leichen verbrannt, nicht beerdigt. Das brauchbare Zeug von den restlichen Leichen wird am Abend dann zum Teil unter den Angestellten der Leichenhalle geteilt und zum anderen Teil an die Stadtwache abgegeben, die anscheinend dadurch mitfinanziert wird. Daher also die Regel, daß die Leichen UNVERZÜGLICH in der Leichenhalle abzugeben sind.

Zur späten Abendstunde dann treffen Saya und ich uns wie verabredet mit Lugi. Leider hat er noch nicht soviele Infos sammeln können, aber er meint, daß in spätestens zwei Wochen das Informationsnetz der Gilde alles in Erfahrung gebracht hat, und wenn die nichts herausfinden, dann kann uns keiner in der Stadt weiterhelfen. Ich weiß, daß das stimmt. Aber in meiner zweiten Sache bringt er mich sehr viel weiter. Er kann fast alle Arten von Giften auftreiben, ich fühle mich wie im Paradies.
Der Tag hat damit seinen krönenden Abschluß. Was der nächste uns bringt und was in der Arena passiert werden bestimmt auch Andere erzählen können..

Fram


Während auch die anderen Mitglieder unserer Truppe irgendwelchen Forschungen und der Weiterbildung ihrer Fähigkeiten widmen, habe ich bei den Gladiatoren der Arena in der herrenlosen Stadt angeheuert. Lok-Nar, Mydraal und Marc taten es mir gleich. Zum einen sind natürlich die Preisgelder sehr vielversprechend, zum anderen bietet sich mir dort die Gelegenheit, meinen Umgang mit dem Morgenstern weiter zu verbessern. In der Kneipe namens "Der Gladiator", wo sehr viele der Kämpfer sich abends treffen, stieß ich auf einen Hobgoblin mit dem klangvollen Namen "Grumpf", der sich nicht nur dazu bereits erklärte, mir gegen einen Obulus Unterricht im Umgang mit dem Morgenstern zu geben, sondern auch seit mehr als zwei Jahren selbst erfolgreicher Gladiator in der Arena ist.
 
Als wir nun tagsüber trainieren, versuche ich ihn ein wenig auszuhorchen, um etwas mehr über diese eigenartige Stadt zu erfahren, jedoch scheint er selbst nicht besonders viel zu wissen. Was er mir erzählen kann, scheint eher allgemein bekannt zu sein. Abends im Gasthaus erfahre ich, daß die anderen aus der Truppe ebenfalls versucht haben, Informationen einzuholen. Es scheint jedoch so, als ob wir nur äußerst langsam mit unseren Forschungen vorankommen. Doch Samtpfotes Bericht über die örtliche Leichenbestattung war durchaus interessant. Noch mehr gespannt bin ich jedoch auf das, was er und Saya eventuell über die Diebesgilde erfahren werden.
 
Am nächsten Tag beginnen auch schon die Kämpfe in der Arena. ich komme gerade noch dazu, den präparierten Wolfskopf, den ich mir als Helmschmuck habe anfertigen lassen, abzuholen. Dann werden die Kämpfer in die Katakomben der Arena geführt, wo sie auf ihren Kampf warten müssen. Man hat uns gesagt, wir sollten möglichst viel Schau machen und blutig zu Werke gehen, da dies besonders gut beim Publikum ankommt. Während Lok-Nar, Marc, Mydraal und ich auf unsere Kämpfe warten, schließen Saya und Samtpfote auf der Zuschauertribüne Wetten auf uns ab. Auch ich wette mit anderen Kämpfern und setze auf meine Gefährten, was mir 20 Goldmünzen einbringt.
 
Als Erster von uns ist Mydraal dran. Er bekommt es mit einem Oger zu tun, was für ihn ein gefundenes Fressen ist. Das Publikum scheint eher auf den Oger zu tippen, aber sie merken schnell, daß sie sich geirrt haben. Klassisch zwergisch zertrümmert unser Kampftrinker dem Oger die Kniescheiben um ihm anschließend den Rest zu geben. Der Mob tobt und als Mydraal das Haupt seines Gegners in die Menge schleudert, wird er gefeiert.
 
Als nächster ist Marc dran. Sein Gegner ist ein Zyklop. Ich habe noch nie einen Zyklopen gesehen, geschweige denn gegen einen gekämpft. Deshalb bin ich mir nicht ganz sicher, ob Marc siegen wird. Sein Gegner sieht wirklich beeindruckend aus, doch unser Paladin auf Probe benötigt nur wenige Streiche um ihn aufzuschlizuen und der Menge das Herz des Zyklopen zu präsentieren.
 
Danach bin ich an der Reihe. Während ich die Arena betrete, schwinge ich mein Langschwert, wodurch das Wolfsgeheul ertönt. Scheint so, als ob dies beim Publikum gut ankommt. Zum Kampf nehme ich dann aber doch lieber meinen Morgenstern. Mein Kontrahent ist ein Verbaeg und an die drei Meter groß. Das Publikum scheint wirklich von ihm beeindruckt zu sein, denn die Wetten stehen gegen mich besonders schlecht. Der Verbaeg sieht wirklich wild aus und erweist sich als äußerst zäher Kämpfer. Egal wie hart ich ihn treffe, er steckt alles weg. Allerdings stehe ich ihm in nichts nach. Mitten im Kampf passiert mir ein fürchterlicher Patzer und ich treffe mich selbst mit meinem Morgenstern. Das Volk jubelt und ich werde erst richtig wütend. Ach, hätte ich doch noch diesen verfluchten Berserker-Helm. Der Kampf wütet schon eine ganze Weile, als ich einen wahren Volltreffer lande. Mein Morgenstern zertrümmert sowohl seinen Schild als auch die dahinter verborgene Seite seines Leibes. Tötlich getroffen geht der Verbaeg endlich zu Boden. Während der Mob feiert, verlasse ich unter Wolfsgeheul die Arena.
 
Zurück in den Katakomben werden erstmal meine Wunden versorgt. Sogar ein Heiltrank steht für mich bereit. Nach mir ist der riesige Lok-Nar an der Reihe und ich bin gespannt, wie er sich schlägt.....