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22.10.2001

Un hier is mein Jästebuch

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Feari Drachentänzers Barbarenpage

11.04.2001

Rot ist die Erde vom Blut der Nomaden und vom Wiederschein des Feuers. Wie nicht anders zu erwarten, haben meine Schergen nicht eher geruht, bis alles in ihrer Nähe tot, abgefackelt oder geflohen war. Es war kein Kampf, es war reinstes Abschlachten, Metzeln, Massakrieren.

Die Karawanserei ist geplündert und geschmückt mit den aufgepflanzten Schädeln der Toten. Wie erhebend wäre doch dieser Anblick, wenn es sich bei den Opfern nicht um armselige Viehhirten und Krämerseelen handeln würde! Mögen meine Diener nicht minder hingebungsvoll zu Werke gehen, wenn sie dem Feind gegenüber stehen, oder in ewiger Verdammnis schmoren.

Der Paladin weihte mir das Blut und die Waffen der Gefallenen und versprach feierlich, daß mein Tempel bald errichtet sei. Er fühle sich dem Artefakt bereits nahe. Nun gut, dein Wort in meinem Ohr, aber nun lasst Taten folgen! Weiß dieser Tor, wo das Artefakt ist? Hat er schon die Aufzeichnungen gefunden und ihr Rätsel entschlüsselt?

Aber eilt sich das Pack, befolgen sie meinen Befehl? Erspähe ich da sogar einen Verräter unter ihnen?

Es ist nicht der Paladin, der versprach, was er mir ohnehin schuldet. Es ist auch nicht der Zwerg, der sich am Blutbad nicht ergötzen wollte, weil ihm ein schneller, weniger auffälliger Weitermarsch weiser erschien. Auch vom ewigen Unruhestifter, dessen Idee es war, den Brunnen zu vergiften rede ich nicht, obwohl ich ihm seine Ketzereien noch nicht verziehen habe.

Langsam verliere ich die Geduld.

Spielerkommentare

04.04.2001

Da finden meine Diener nach tagelanger Reise durch die trockene Einöde endlich eine menschliche Siedlung und am ersten Tag noch beginnen sie damit, die Einwohner abzuschlachten. Beinahe fühle ich mich wie in den bösen, alten Zeiten. Wie herrlich ist es anzuschauen, daß meine Schergen nach Tagen der Abstinenz von Mord und Totschlag sich nicht mehr beherrschen können. Doch ist es der falsche Zeitpunkt.

Natürlich wäre es für ihre Aufgabe sinnvoller, wenn sie meinen Befehlen gehorchen und sich auf die Suche nach dem Artefakt konzentrieren würden, anstatt eine deutliche Spur zu hinterlassen. Zwar ist ihre Rache ist meiner würdig, doch bevor sie mit solch planlosem Handeln die Aufmerksamkeit meiner Feinde auf mich lenken, werde ich ihr Mütchen kühlen müssen. Vorallem um Mydraals Geisteszustand mache ich mir ernsthafte Sorgen.

Wie schwach und verführbar sind die Sterblichen doch, daß sie glauben, das Schwarze Herz finden zu können. Erned ist daran gescheitert und ebenso dieser Kretin von einem Schatzsucher, dessen kaum vorhandenen Geist ich mir Untertan machte, um meinen Dienern die Geschichte meines Reiches zu erzählen, ohne selbst in Erscheinung treten zu müssen. Es ist besser, meine Wege und Absichten zu verschleiern.

Der Alte hat ihnen erzählt, von den Reichen der verfeindeten Fürsten, dem Magier am Weißen See und meinen Priestern aus dem Tempel der Finsternis, die das Land im Osten unter sich aufteilten, das heute als Tobrien bekannt ist.

Vor vielen hundert Jahren kam der ach so glorreiche Andrus aus dem Westen, um für seinen Kaiser neue Gebiete zu erobern. Andrus war niemand anderes, als ein Urenkel des Helm und der legendäre, erste König von Tobrien. Nachdem er eine Stadt in der Wildnis gegründet hatte, besiegte er einen Fürsten nach dem anderen und schließlich sogar den Magier. Doch der Tempel der Finsternis war uneinnehmbar, denn mein Schwarzes Herz beschützte die Zitadelle gegen jeden Feind.

Nur durch eine List und die Unterstützung seiner Götter Helm und Tempus, gelang es dem verhassten Emporkömmling, mein Kleinod aus dem Tempel zu entführen und an einen Ort zu bringen, den ich nicht erblicken kann. Von meinen Feinden geschützt, regierte Andrus das neu gegründete Reich Tobrien als sein König.

Doch wie alle diese guten, edlen Helden, war Andrus eitel und überheblich. Er ließ seine Taten von bezahlten Schreiberlingen glorifiziert aufzeichnen und Helm beging einen großen Fehler: Er ließ seinen Schützling gewähren. Zu spät bemerkte mein Widersacher, daß Andrus auch den Raub des Schwarzen Herzens aufschreiben ließ. Helm wußte, daß es nicht ausreichen würde, die verräterischen Seiten zu zerstören. Daher ließ er sie in seinen Tempel im Westen bringen und bewachen.

Doch langsam und heimlich begann der Fluch zu wirken, mit dem ich die Seiten belegt hatte. Ein Akolyt mit dem Namen Erned, den man später den Verräter nannte, stahl die unheiligen Aufzeichnungen. Von dem Fluch verwirrt, maßte er sich an, ein Gott sein zu wollen. Mit der Hilfe einer kleinen Schar von Anhängern gründete er den Tempel im Feuer, versteckte die Schriften des Andrus dort und ließ sie von Wesen aus der Feuerebene bewachen. Doch er vermochte das Rätsel nicht zu lösen und starb, ohne das Schwarze Herz jemals zu finden.

Die Macht meines Artefaktes hatte sich herumgesprochen und zahlreiche Sterbliche versuchten es zu finden. Wie das Orakel des  Tempels im Feuer verraten hat, gelang es tatsächlich einem Mann, den Feuerwesen die Aufzeichnungen zu entreißen. Das Orakel kennt seinen Namen nicht, doch es nennt ihn den Herrn der Herrenlosen Stadt.

Ich kenne die Lösung des Orakelspruchs und meine Schergen sind bereits auf dem Weg. Ich muß nur darauf achten, daß sie mich nicht verraten.

Spielerkommentare

28.03.2001

Endlich habe ich eine Spur meines geliebten Kleinodes, wenn auch nur eine vage.

Zielstrebig haben meine Diener den Weg fortgesetzt, bis sie den Tempel im Feuer tatsächlich gefunden haben. Und das beinahe ohne die üblichen Tölpeleien, wenn man vom Paladin absieht, der sich mit Ungeschick in Dingen versucht, die er einfach nicht beherrscht. Sein Glaube in mich ist fast schon rührend.

Obwohl ich mich sehr bedeckt halte, haben diese Sterblichen Erstaunliches im Tempel erfahren. Bald werden sie verstehen und mit eigenem Geist handeln können.

Es scheint so, als hätte der Verräter Erned tatsächlich die wertvollen Aufzeichnungen in seinen Tempel gebracht. Doch hat er ihr Rätsel wohl nicht lösen können. Allerdings hat dieser einfältige Wicht eine Spur hinterlassen, die zur Herrenlosen Stadt führt.

Die Feuerwesen glauben also, daß ich tot bin? Wenn meine Feinde genauso denken, werde ich das Schwarze Herz schon bald in meinen Händen halten!
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Spielerkommentare

21.03.2001
Wie immer habe ich Recht behalten. Es genügt ein kleiner Ansporn und schon begeben sich diese Elenden mit Inbrunst und Verzückung in Gefahr.
Doch planlos ist alles, was sie tun! Da kaufen sie einen Haufen Krempel und vergessen das Futter für die Pferde. Statt dessen ergötzen sie sich an kindischen Streichen und dummen Machtbeweisen. Der Dieb präpariert den Plattenpanzer des Paladins mit Juckpulver und dieser verstümmelt dafür den Dieb, um ihn mit der anschließenden Heilung von seiner Unheiligkeit zu überzeugen.
Dennoch sind meine Schergen dem Tempel im Feuer bereits ein gutes Stück näher gekommen. Es besteht also noch Hoffnung, daß sie bald die Spur meines geraubten Kleinodes aufnehmen werden.

Um sie für ihre kommenden Aufgaben auszurüsten, ließ ich diese jämmerlichen Sterblichen zwei Greifenküken finden. Ich bin gespannt, was sie damit anfangen werden.
Spielerkommentare

14.03.2001
Glaubt es oder nicht, auch ein Gott hat es manchmal schwer. Mein Reich in Tobrien ist zerstört, mein letzter Hohepriester erschlagen. Was blieb mir da anderes übrig, als die Mörder meines letzten Dieners zu verfluchen und zu meinen Sklaven zu machen.
Ach ihr dunklen, grausamen Zeiten, wo seid ihr nur geblieben? Damals dienten mir Wesen, deren Seelen finsterer waren, als die tiefsten Höllen. Die Welt erzitterte, wenn meine Priester nach Opfern riefen und die Armeen auszogen, um ganze Völker auf meinen Altären zu zerreissen.
Und was für Gefolge habe ich heute?
Einen verlausten Dieb, den ich wieder auferstehen ließ, damit er bei nächster Gelegenheit meine Macht leugnet! Einen Priester, den ich mit einer anderen Macht teilen muß, die in seinem Körper herumspukt. Er glaubt, allein bestehen zu können und mächtig zu sein, doch kann er noch nicht mal einem Ketzer das Maul stopfen.
Wie die Kinder streiten und zanken sie sich und wähnen sich unglaublich böse. Ich werfe ihnen die Brotsamen meiner geringen Gunst zu, die ich für sie hege, um mir ihre erbärmlichen Kräfte zu Nutze zu machen.
So ließ ich einen von ihnen zu meinem Paladin weihen und trug ihm eine Queste auf. Mein Tempel soll wieder aufgebaut werden, mächtiger und größer als zuvor. In ihrer Einfältigkeit und Gier, werden diese mickrigen Sterblichen also losziehen und gar nicht wissen, welch mächtiger Feind auf sie wartet.

Ach könnte ich doch nur das schwarze Herz mit eigenen Augen sehen!

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